AKTUELLES
 
BESUCH DER EHEMALIGEN JUGENDHOCHSCHULE "WILHELM PIECK" AM BOGENSEE NACH 30 JAHREN

 
Baldorj Lkhamsuren, Absolventin des Internationalen Lehrgang 1988 / 1989, besucht nach 30 Jahren in Begleitung von Janshindulam Daschzeweg, Förderverein deutsch-mongolisches Zusammenleben e.V. Berlin, den Ort, an dem sie die Freundschaft und internationale Solidarität der FDJ und ihrer DDR Bürger kennen und schätzen gelernt hat.
 
Baldorj ist in ihrem Heimatland Direktorin einer Spezialschule für Kinder und leitende Angestellte beim Bürgermeister in Ulan Bator. Sie weilte mit einer Kindersportdelegation aus der Mongolei in Berlin und somit ließ sie es sich nicht nehmen, auch die ehemalige Jugendhochschule am Bogensee zu besuchen.
 
Es war für uns als Verein Freundeskreis der Jugendhochschule "Wilhelm Pieck" natürlich eine Selbstverständlichkeit, unsere mongolische Freundin Baldorj mit Janshindulam bei ihrem Besuch am Bogensee zu begleiten.
 

 
Unser Freund und Vereinsmitglied Manfred Kohlrausch empfing am 24. Januar 2019 die Freunde bereits am Bahnhof Wandlitzsee, dann ging es gemeinsam zur Jugendhochschule.
 
Während des Rundgangs auf dem Gelände der Jugendhochschule sprach Baldorj immer wieder über ihre gewonnenen Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke während des Studiums an unserer Einrichtung.
 
Mit Freude erinnerte sie Baldorj auch an das gemeinsame Lernen und Zusammenleben mit den Studenten der FDJ sowie den Freunden aus internationalen Seminaren und die Herzlichkeit der Bürger der DDR bei den Besuchen zahlreicher Städte, Betriebe und Einrichtungen. Mit zu ihren schönsten unvergesslichen Erlebnissen waren die Treffen mit dem Patenseminar, jedoch viel es ihr schwer, sich noch an Einzelheiten zu erinnern.

 

Hier danken wir besonders auch unseren Freund Olaf Kumetsteiner, sein Patenseminar war Mongolei und Afghanistan, Olaf fand in seinem Fotofundus ein Foto vom gemeinsamen Ausflug nach Rostock.
 
Für Baldorj unbegreiflich, in welchem Zustand sich die denkmalgeschützten Gebäude der einst so erfolgreichen und geschätzten Bildungseinrichtung der FDJ befinden.
 
Mit Interesse nahm Baldorj und auch Janshin die Information auf, dass unser Verein Freundeskreis der Jugendhochschule die Tradition und das Wirken der ehemals höchsten Bildungseinrichtung der FDJ aufrecht hält und weltweit nach ehemaligen Studenten sucht und diese auch in einer Facebook-Gruppe vereint. In den neuesten Projekten des Vereins werden Erfahrungen und Erinnerungen der gelebten internationalen Solidarität als höchstes Gut für künftige Generationen bewahrt.
 
Hier zeigte sich Baldorj und ihr Begleiter Janshin sehr aufgeschlossen, denn unsere Freundin Baldorj ist auch oberste Repräsentantin von allen mongolischen ehemaligen Studenten an der JHS und somit ist ein zukünftiges Zusammenwirken mit dem Förderverein deutsch-mongolisches Zusammenleben e.V. nicht ausgeschlossen.
Zum Abschluss unserer Begegnung sagte Baldorj, dass sie das Anliegen des Freundeskreis unterstützt und ihre mongolischen Mitstudenten, die zum Teil in verantwortungsvollen Funktionen in der Mongolei tätig sind, bitten wird, ihre Erfahrungen einzubringen und auch Kontakte zu vertiefen.
Baldorj und Janshin baten darum, alle Lehrer, Mitarbeiter und Absolventen der ehemaligen Jugendhochschule "Wilhelm Pieck" herzlich zu grüßen und bedankt sich nochmals für die Unterstützung und erwiesene Gastfreundschaft während ihres Studiums in der DDR und auch am Besuchstag selbst.
Beidseitig wurden Gastgeschenke ausgetauscht, von uns erhielt Baldorj ein Buch mit Widmung sowie die begehrte DVD "Comrade, where are you today?" von unserer geschätzten Freundin Kirsi Liimatainen, Jahrgang 88/89.
 
Ein großes Dankeschön besonders an Manfred Kohlrausch, der mit viel Engagement diesen Tag gestaltete.
 
Anita Bartsch /Vorsitzende
Verein Freundeskreis der Jugendhochschule "Wilhelm Pieck" e.V.

   

 

Routenplaner zum Freundestreffen
Weg zum Naturfreundehaus

Über uns
Wir über uns
Unsere Ziele sehen wir in der Pflege besonders der antifaschistischen Traditionen der Jugendhochschule „Wilhelm Pieck“ am Bogensee und deren Außenstellen für Frieden, Freundschaft und Solidarität sowie in der Erhaltung der denkmalgeschützten Einrichtung als geschichtlich zu bewahrendes sowohl deutsches als auch internationales Kulturgut.