UNSER 14. JAHRESTREFFEN
 

  LIEBE FREUNDINNEN UND FREUNDE,
 

 
...dass war nun schon das 14. Internationale Freundestreffen und es ist abschließend betrachtet wieder ein tolles, emotionales, von Herzlichkeit und Höhepunkten geprägtes Freundestreffen gewesen. Ziehen wir nun ein Resümee unseres Treffens, dieser Rückblick ist auch all den Freunden gewidmet, die aus den unterschiedlichsten Gründen und besonders krankheitsbedingt nicht dabei sein konnten, denen wünschen wir gute Besserung, dieser Rückblick soll auch die Freunde anregen, die es bisher noch nicht bis zum Treffen geschafft haben.

                       

 

 

 
 

Am Freitag fand wie immer unsere obligatorische Vereinsmitgliederversammlung statt, die auch von interessierten Gästen zahlreich besucht wurde. Unsere Vereinsvorsitzende Anita Bartsch dokumentierte ausgehend von der Neuwahl 2018 chronologisch im Rechenschaftsbericht die bisherige Vereinsarbeit. Der Bericht war nicht nur Bestandsaufnahme über die bisherige Vereinsarbeit, es wurde über die Zukunftsplanung mit neuen Projekten berichtet, zu denen wir gesondert hier in der Gruppe gemeinsam mit unserer Freundin und Dolmetscherin Margit Streblow in Zusammenarbeit mit unserem mexikanischen Freund Roberto Prado demnächst informieren werden. Wir können schon so viel darüber sagen, es geht um die gelebte Umsetzung des Filmes von unserer Freundin Kirsi. "Kamerad, wo bist du, wie lebst du -, das ist unsere Antwort auf die aktive Solidarität heute". Der Kassenbericht wurde in Vertretung unseres erkrankten Schatzmeisters Burkhard Geyer vom Stellvertreter des Vereins, Uwe Künzel vorgetragen, dieser Bericht verwies auf eine sehr positive Bilanz und auch die Rechnungsprüfung, durchgeführt von der Rechnungsprüferin und Vereinsmitglied Heike Drewes-Szostak, stellte an Hand der Kontenüberprüfung für das Vereinsjahr keine Mängel fest. Hier geht auch noch einmal ein großes Dankeschön u.a. an die vielen Spender, wir können versichern, dass der Verein sorgsam und gut überlegt mit dem Einsatz der Spenden umgehen wird.
 
Was nützt manchmal eine gute Veranstaltungsplanung, wenn äußere Umstände zu einer Änderung führen, leider konnten wir das geplante "Singen am Lagerfeuer" aufgrund der hohen Waldbrandgefahr nicht durchführen, so hatten die angereisten Teilnehmer am Abend Zeit und Muße sich mit ihren Seminar-bzw. Jahrgangsfreunden über Erinnerungen aus der JHS-Zeit auszutauschen.
 
Am Samstagmorgen starteten die Teilnehmer nach einem stärkendem Frühstück im Konvoi in Richtung Jugendhochschule. Dort erwarteten uns schon zahlreiche ehemalige Studenten, Lehrer und Dolmetscher aus dem Umland und auch unsere Freundin Dagmar Enkelmann, Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stufung Berlin, fand trotz ihres straffen Terminkalenders Zeit für Gespräche mit den Vereinsmitgliedern und den Teilnehmern. Eröffnet wurde das Meeting von unserem Freund Jörg Glewwe, begrüßte weitere Freunde aus Finnland und Peru mit ihren internationalen Begleiterinnen und alle wurden sehr herzlich in unserer Mitte aufgenommen. Nach einer eingelegten Gedenkminute zu Ehren für die von uns viel zu früh gegangenen Freunde folgte das obligatorische Gruppenfoto vor dem Lektionsgebäude. Ein Objektrundgang machte noch einmal allen Teilnehmern deutlich, dass unsere einst so mondäne Bildungseinrichtung immer mehr dem Zerfall preisgegeben ist.
 
Zurück an den Üdersee hatten unsere fleißigen Helferlein vom Organisationsteam schon einen kleinen Imbiss vorbereitet, der bei herrlichem Sonnenschein zum Verweilen am See einlud. Danach folgte schon unsere nächste Veranstaltung, es präsentierte sich zum ersten mal "Urgewald" e.V., der Verein für Umwelt und Menschenrechte. Eine sehr gut besuchte Veranstaltung, organisiert von unserem Vereinsmitglied Detlef Gaida in Zusammenarbeit mit „Urgewald“, ließ viele interessierte Besucher aufhorchen, denn diese Themen sind gerade jetzt aktueller denn je und somit ergab sich eine sehr interessante Informations- und auch Fragestunde für alle Beteiligten. Im nächsten Seminarraum bereitete unser Vereinsmitglied Uwe Künzel schon die Filmvorführung vor, leider erhielten wir die Mitteilung, dass unser Gast Stefan J. Zweig sich aufgrund der Hitze in ärztliche Behandlung begeben musste. Uwe Künzel hatte dann zusätzlich zum Film von Stefan J. Zweig "Woher wir kommen" auch noch einen Film über die Jugendhochschule den zahlreich erschienenen Besuchern gezeigt. Wir nähern uns nun der beliebten Talkrunde, schon am Abend zuvor wurde im Saal fleißig gewuselt, die Ansicht vor und hinter dem Podium sollte detailvoll auf den Ehrengast bezogen gestaltet werden, vielen Dank Jörg Glewwe und Konny für die künstlerische Gestaltung und Dank an Mü's, für das handwerkliche Geschick! Schnell füllte sich zum Nachmittag der Saal, denn unser Ehrengast Hartmut König ist uns allen noch aus unserer aktiven FDJ-Zeit nicht nur als Liedermacher und Leiter des Oktoberklubs, sondern auch als Sekretär des FDJ Zentralrates in verschiedenen Leitungsfunktionen und später auch als Stellvertretender Minister für Kultur, bekannt. Mit herzlichen Beifall wurde der Ehrengast empfangen, natürlich hatte er seine "langjährige Begleiterin" - die Gitarre mit dabei und der gut vorbereitete Moderator Jörg Glewwe übernahm nun das Mikrofon um auch einige weniger bekannte Episoden dem Ehrengast zu entlocken. Doch weit gefehlt, der erfahrene Talkgast vieler Buchlesungen war in Plauderlaune und er verstand es ausgezeichnet den Zuhörern mit einem Mix aus seinem Buch "Warten wir die Zukunft ab" sowie mit bekannten alten und neuen unterhaltsamen, aber auch kritischen Liedern, alle zu begeistern. Die einhellige Meinung aller Teilnehmer war, eine wirklich sehr kurzweilige Talkrunde verging wie immer viel zu schnell, mit gebührendem Applaus und einem Präsent wurde Hartmut König verabschiedet.
 
Nach einem deftigen Abendessen und bei herrlichem Wetter konnte nun der gemütliche Teil des Abends im Außenbereich des Naturfreundehauses eingeläutet werden. Das Organisationsteam war schon gespannt wie das Publikum reagieren würde, denn sie wagten ein musikalisches Experiment. Unser Vereinsmitglied und Org-Team-Leiterin Kerstin Simstedt ging in ihrer kurzen Bandvostellung darauf ein und erwartungsvoll, aber auch etwas skeptisch wurde die Band beäugt, denn Die Red Chucks spielen am liebsten Musik der 20er bis 60er Jahre. Ob Jazz, Swing oder Blues, es war ein Ohrenschmaus, die Multiinstrumentalisten begeisterten von Titel zu Titel und das gewürzt mit gekonnten Zwischenmoderationen und so mancher Skeptiker konnte sich doch noch über die erfrischende, kesse Berlinermillieu Mundart Darbietung sowie instrumentaler Vielfalt begeistern, die Band war top, denn auch die Tischgespräche wurden nicht von zu lauter Musik erstickt, mit dem Tanzbeinschwingen hatten es die Teilnehmer nicht so, aber dafür wurde die Band mit sehr viel Beifall und Zugabe-Rufen gebührend gefeiert und verabschiedet, ein Dankeschön an unser Vereinsmitglied Reinhard Wandel, er war der Tippgeber und hatte die Fäden mit der Band in der Hand.
 
Mit Discomusik ging es dann in den weiteren Abend, das Discopult übernahm nun unser Vereinsmitglied Silke Mehler und gemeinsam mit unserem "MÜ" versuchten sie nun mit ausgesuchter Musik die Teilnehmer auf die Tanzfläche zu locken, das ließen sich die Tanszhungrigen nicht 2 mal sagen und es wurde bis in die Nacht gerockt, ein lauer Sommerabend ließ den ereignisreichen Tag ausklingen. Am Sonntag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von lieb gewonnenen Freunden. Neue Freundschaften wurden geknüpft, alte Freundschaften aufgefrischt und bevor nun in allen Himmelsrichtungen die Abreise geht, trafen sich alle Teilnehmer noch einmal vor dem Gebäude des Naturfreundehauses um die schon zur Tradition gewordene Danksagung an das Team des Hauses vorzunehmen.

Es ist uns immer ein echtes Bedürfnis dem gesamten Team für die stete Hilfsbereitschaft und Unterstützung, für die gute und ausreichende Beköstigung, für den Service im Haus, zu danken und mit einem kleinen Präsent zu ehren.
 
Ein besonderer Dank geht auch an unsere nationalen und internationalen Freunde, die mit zahlreichen Grußbotschaften unserem Treffen viel Erfolg wünschten. Bedanken möchten wir uns generell bei allen Teilnehmern des Treffens. Nur durch Euch und Eure Teilnahme wurde auch dieses Treffen ein voller Erfolg ebenso ein Dankeschön an alle Mitglieder des Vereins und an das Organisationsteam des Freundeskreises der Jugendhochschule "W. Pieck" e.V., ihr habt wirklich ALLE über Monate die Vorbereitung des Treffens in all seinen umfangreichen Aufgabenstellungen im Visier gehabt, jeder hat sein Bestes gegeben und die vielen zustimmenden Meinungen der Teilnehmer, die Auswertung der Umfrageformulare geben uns Mut und Zuversicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
 
Hoffen wir auf ein Wiedersehen im Jahr 2020, da findet unser 15. Internationales Freundestreffen in der Zeit vom 05.-07. Juni wieder im Naturfreundehaus Üdersee statt.
 


    Der Countdown läuft...
     199 Tage - 18 Stunden - 41 Minuten
 

 
Wir freuen uns auf Euch! Der Vorstand
i.A. Anita Bartsch Vorsitzende Freundeskreis der Jugendhochschule "Wilhelm Pieck" e.V.

 

 


 

Routenplaner zum Freundestreffen
Weg zum Naturfreundehaus

Über uns
Wir über uns
Unsere Ziele sehen wir in der Pflege besonders der antifaschistischen Traditionen der Jugendhochschule „Wilhelm Pieck“ am Bogensee und deren Außenstellen für Frieden, Freundschaft und Solidarität sowie in der Erhaltung der denkmalgeschützten Einrichtung als geschichtlich zu bewahrendes sowohl deutsches als auch internationales Kulturgut.